Mittwoch 5.8


11.11 – VERDO Konzertsaal
Kosmos "zu viert" III
Adelphi Quartett
Signum Quartett
Oliver Wille – Moderation
Karten online


Elf nach Elf: Hörer-Akademie III Quartettlupe – Interpretationsvergleich


17.05 – Kurpark, Hitzacker (Elbe)
Alumni der Festival- und Preisträger-Akademien:
Elisabeth Wirth – Blockflöte
Maximilian Volbers – Blockflöte
Žilvinas Brazauskas – Klarinette
Ioana Cristina Goicea – Violine
Friedrich Thiele – Violoncello (Gast, Gewinner DMW 2019)
Julius Schepansky – Akkordeon
Mario Häring – Klavier
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Special Guest: Valery Afanassiev

Fünf nach Fünf: Carte blanche I für die Alumni der Festival- und Preisträger-Akademien

Fritz Kreisler (1875–1962): Rezitativ und Scherzo für Violine solo
Thanos Sakellaridis (*1995): Please enter he underground (für Elisabeth Wirth und Maximilian Volbers, 2020)
Robert Schumann (1810–1856): Eine von drei Romanzen op. 94
Leoš Janáček (1854–1928): Ausschnitt aus: Auf verwachsenem Pfade
Johannes Brahms (1833–1897): Sonate Nr. 2 F-Dur für Violoncello und Klavier, 1. Satz
Frédéric Chopin (1810–1849): Sonate für Violoncello und Klavier, 2. Satz

Die Festival- und Preisträger-Akademien der vergangenen Jahre haben jungen Talenten Auftrittsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven bei einem internationalen Kammermusikfestival wie den Sommerlichen Musiktagen geboten. Zum Jubiläum kehren inzwischen besonders erfolgreiche Akademisten als Alumni nach Hitzacker zurück, entwickeln ein besonders lustbetontes Open-Air-Programm und tauchen später in ein Laboratorium selbst ausgekochter Bezüge zu Johann Sebastian Bach ein. Dabei begrüßen sie als Gäste sowohl die Klaviergröße Valery Afanassiev wie den Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2019, den Cellisten Friedrich Thiele. Dauer ca. 40 Minuten, keine Pause.


19.07 – VERDO Konzertsaal
Alumni der Festival- und Preisträger-Akademien:
Elisabeth Wirth – Blockflöte
Maximilian Volbers – Blockflöte
Žilvinas Brazauskas – Klarinette
Ioana Cristina Goicea – Violine
Friedrich Thiele – Violoncello (Gast, Gewinner DMW 2019)
Julius Schepansky – Akkordeon
Mario Häring – Klavier
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Sieben nach Sieben: Ins Labor – mit Bach!

Johann Sebastian Bach (1685–1750): Präludium BWV 853
Olli Kortekangas (*1955): Gatecrasher
Béla Kovács (*1937): Hommage à Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bach: Trio-Sonate in G-Dur BWV 1039 (1736–ca. 1741), daraus zwei Sätze
Sofia Gubaidulina (*1931): Silenzio, Fünf Stücke für Bayan, Violine, Violoncello (1991), daraus ein Satz
Johan Halvorsen (1864–1935): Passacaglia für Violine und Viola (1893) über ein Thema von Händel
Mario Garuti (*1957): Bezel für zwei Bassflöten (1997, gekürzte Fassung)
Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello Nr. 6 BWV 1012 (1717–1723) Nr. 2 Allemande
Igor Strawinsky (1882–1971): Suite italienne
Eugène-Auguste Ysaÿe (1858–1931): Sonate für Violine solo op. 27 Nr. 2, 1.Obsession
Guillaume Connesson (*1970): Techno Parade

Kann es für ein Festival etwas Schöneres geben? Die Festival- und die Preisträger-Akademien der vergangenen Jahre hatten vielversprechenden Talenten ein Auftrittsforum in Pre-Concerts und der Nacht der Akademie im anspruchsvollen Kontext der Sommerlichen Musiktage geboten und sie in flankierenden Kursen für die Herausforderungen des Musikbusiness geschult. Jetzt kehren die besonders Erfolgreichen als Alumni ins Jubiläumsfestival zurück – und unterstreichen in einem selbstkreierten Programm, warum sie inzwischen als Künstlerpersönlichkeiten international gefragt sind. Dauer ca. 60 Minuten, keine Pause.


21.09 – VERDO Konzertsaal
Valery Afanassiev
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Neun nach Neun: Meister am Klavier

Franz Schubert (1797–1828):
Klavierstücke aus dem Nachlass D 946 (1828)
Nr. 1 in es-Moll Allegro assai
Nr. 2 in Es-Dur Allegretto

Frédéric Chopin (1810–1849)
Mazurkas op. 24 (1835–1843)
Nr. 4 in b-Moll, Moderato

Mazurkas op. 30 (1835–1837)
Nr. 3 in Des-Dur, Allegro non troppo
Nr. 4 in cis-Moll, Allegretto

Mazurkas op. 50 (1841–1842)
Nr. 3 in cis-Moll, Moderato

Mazurkas op. 63 (1846)
Nr. 2 in f-Moll, Lento
Nr. 3 in cis-Moll, Allegretto

Mazurkas op. 67 (ca. 1830–1847)
Nr. 4 in a-Moll, Moderato animato

Mazurkas op. 68 (ca. 1826–1849)
Nr. 2 in a-Moll, Lento

Zählt man die geheimnisvollsten und eigenwilligsten Tastenzauberer des 20. und 21. Jahrhunderts auf, darf sein Name nicht fehlen: Valery Afanassiev, Jahrgang 1947, gewann 1972, wie drei Jahrzehnte zuvor sein legendärer Lehrer Emil Gilels, den renommierten Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Als Kammermusik-Partner von Gidon Kremer und mit preisgekrönt ausdrucksintensiven CD-Einspielungen bestätigte er immer wieder seinen hervorragenden Ruf, auch wenn er nie im internationalen Musikbusiness mitspielen mochte. Gerade jüngst wurde seine japanische Sony-SACD-Aufnahme von Werken Haydns, Beethovens, Schuberts, Schumanns, Bizets, Francks, Debussys und Prokofiews mit dem Record Academy Award 2019 ausgezeichnet. Dauer ca. 60 Minuten, keine Pause.