Freitag 7.8


Ein Tag mit Helmut Lachenmann


11.11 – VERDO Konzertsaal
Yuko Kakuta – Sopran
Scheidegger/Schmidt – Gitarrenduo
Yukiko Sugawara – Klavier
Helmut Lachenmann – Moderation
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Elf nach Elf: Hörer-Akademie V Werkstatt Lachenmann!


17.05 – Kurpark, Hitzacker (Elbe)
Markus Becker – Keybord
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Fünf nach Fünf: „... und raus bist Du“ – ein Freistil-Jazz-Nachmittag


19.07 – VERDO Konzertsaal
Yuko Kakuta – Sopran
Scheidegger/Schmidt – Gitarrenduo
Yukiko Sugawara – Klavier
Helmut Lachenmann – Klavier
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Sieben nach Sieben: Werke von Lachenmann, Mozart und Musik aus dem 14. Jahrhundert bearbeitet für zwei Gitarren

Helmut Lachenmann (*1935): Wiegenmusik
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Aus der Oper „Die Zauberflöte“: Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“
Helmut Lachenmann: Berliner Kirschblüten und Salut für Caudwell

– Pause –

Musik aus der Ars Subtilior in Arrangements (2020) für zwei klassische Gitarren von Mats Scheidegger
Johannes Ciconia (1370–1412): Le Ray au Soleyl, Canon
Solage (14. Jahrhundert): En l’amoureux vergier, Ballade
Zacara da Teramo (ca. 1350–ca.1416): Sumite karissimi, Ballade
Solage: Fumeux Fume, Rondeau
Helmut Lachenmann: Got lost

„Hellhörig“ will der Komponist Helmut Lachenmann Spieler und Publikum machen, sie in seinen Werken dazu bringen, sich „mit den Zusammenhängen und Bedingungen“ des musikalischen Materials im wahrsten Sinne „auseinanderzusetzen“. Der einstige Schüler Luigi Nonos hat zu einer ganz eigenen, oft im „Innen“ erlauschten, geräuschhaften Sprache gefunden. Lachenmann wünscht sich Musik als „zugleich Ausdruck und ästhetisches Objekt einer Neugier, die bereit ist, alles zu reflektieren, aber auch in der Lage ist, jeden progressiven Schein zu entlarven: Kunst als vorweggenommene Freiheit in einer Zeit der Unfreiheit.“ Im Spiegel historischer Werke soll das hier besonders deutlich werden. Dauer 2 x 45 Minuten, zzgl. 20 Minuten Pause.

Nach kurzer Pause im Anschluss:
Was heißt hier Kunst? Oliver Wille im Gespräch mit Helmut Lachenmann und Manfred Trojahn über den Kunstbegriff heute (Eintritt frei)